Programm 2015


Musik:  Camatta / Zepezauer Duo | Chained To The Cooker | Circle Singing | Dred Superstar | Gee & The Plastic Strings | Gero Koenig | Gustav-Kunst-Trio | Harter Kanten Graubrot | HAU! XL | Jeff Silvertrust | KlangDrang Orchester | Klonk | KNU! | lineares.g | Lotte | Machine Mass feat. Florian Walter | Mindshift Project | Minor Swing | Murx | PHFF | Schicke Erscheinung | The Happy Gangstas | Will Z. |
Lesungen: Anke Ames | Easy Readers | Friederike Overweg


Samstag, 13:45 (Kleine Bühne)
Anke Ames (GER)

Lyrik
anke_ames02„Ein psycho-ernergetischer Prozess, unvorhersehbar, unmittelbar mit meiner Musik verknüpft, mit Reisen, mit Frei- und Leer-Räumen verbunden. Das Kreisen um die Liebe.

Die zu Menschen, zu Klängen, zu Ideen. Wort-Leben. Eine literarische Plastik. Durchsagen gleich, verweigert sich meine Lyrik der Korrektur und Nachbearbeitung.

Pfeil und Bogen, Metaphern aus gelben Welten, Grenzgänge zwischen Alltag und existentieller Zeitempfindung, umkreisen sie die Erfahrung von Staunen, Schmerz und Entzücken.“

„Du schreibst das Blaue vom Himmel herunter…“ Reinhard Django Kroll, Bassist

Samstag, 17:45 (Kleine Bühne)
Camatta/Zepezauer Duo (GER)

Simon Camatta: drums
Achim Zepezauer: Tischlein elektrisch

camattazepezauerSimon Camatta wurde 1976 in Essen geboren. Mit 11 Jahren bekam er sein erstes Schlagzeug zu Weihnachten.
Er studierte Jazz an der Folkwang Hochschule Essen. Seit 20 Jahren spielt er in den unterschiedlichsten Bereichen in
der halben Welt. Zur Zeit mit The Dorf, Camatta Monk, Knu! und in diversen Improvisationsprojekten sowie an verschiedenen Theatern.
Obendrein ist er auch Solo unterwegs.

Achim Zepezauer begann mit acht jahren ernsthaft Musik zu hören und Schallplatten zu kaufen.
In seiner Jugend studierte er bildende Kunst in den Niederlanden und entschied sich dann für einen Weg als Musiker, Improvisator und Songwriter, nachdem er die Akademie verlassen hat.

zepezauer_camattaLebend in Dortmund sind einige seiner Errungenschaften:
Der Jazzwerkruhr Preis 2006 für seine DVD „Kuhzunft“, die seine Filme und Musikvideos präsentieren; seit 2005 der Aufbau der wohl ersten Freeform Universitäts Radio Show des ruhrgebiets; Langzeitmitglied der innovativen Großband/Impro-collective „The Dorf“;
DIY produktion seiner CD „choose your favorite nothing“ als handmade limited edition Unikate. Veröffentlichung von Vinyl,
Kassetten und CDs in unterschiedlichen Besetzungen. Seit 2015 kuratiert er die experimentelle konzertreihe „Mex“ im
Künstlerhaus Dortmund.


Samstag, 16:00 (Kleine Bühne)
Chained To The Cooker (GER)

ctcDagmar Breuer: vocals
Thomas Breuer: guitar
Steve Schneider: bass
Rolf Schwechheimer: drums

Swing is the thing! Dank Dagmars Liebe zum Swing hat Ihr Mann Thomas endlich ein paar Jazz-Standards gelernt. Das gemeinsam erarbeitete fand soviel Anklang, dass sich das Duo recht schnell zur ausgewachsenen Band entwickelte. Eine Welturaufführung live in Oberscheid!

Samstag, 13:00 (Große Bühne)
Circle Singing

Circle SingingLeitung: Frank Ebeling

Alle ambitionierten Vokalartisten, Duschkabinentenöre und Sänger auf die Bühne!

Dieses Mitmach-Projekt von und mit Frank Ebeling (PHFF) sorgte bereits im letzte Jahr für großen Spaß bei Sängern und Publikum.

Freitag, 20:45 (Große Bühne)
Dred Superstar (USA/GER)

DreadSuperstarEd Eck: vocals
Jörg Buxel: bass
Oliver Sorge: guitar
„Hörm“: drums

Party on! Dred Superstar werden die Bühne in Oberscheid mit ihrem Mix aus Funk, Rock, Punk, Reggae und Crossover zum Kochen bringen.

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Sonntag, 13:00 (Garten)
Easy Readers (GER)

Lesung
DDfinal„Wir könnten auch ein Telefonbuch performen“

Und wieder werden uns die beiden Dortmunder Easy Readers Dond & Daniel mit skurrilen Geschichten und unglaublichen Kurzromanen eine entspannte und abwechslungsreiche Mittagspause bescheren.

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Samstag, 14:30 (Kleine Bühne)
Friederike Overweg

Lyrik
friederike_overwegFriederike Overweg wird uns auf dem diesjährigen Kulturtag nicht nur als Performerin begegnen, sondern uns auch mit einer Lyrik-Lesung erfreuen.
Friederike über Friederike:

„Fluxus ist eine Kunstrichtung in die sie [nicht] einzuordnen ist.“

Freitag 18:00 (Kleine Bühne)
Gee & The Plastic Strings

Raimund Gitsels: electric violin, effect pedals, loop machine

gee_plastic_stringsMit unerhörten Spieltechniken bearbeitet der Dortmunder Raimund Gitsels seine Geige, verfremdet den Ton mit elektronischen Soundeffekten und lässt die musikalischen Mosaiksteine von einem Loop-Sampler vervielfältigen.

Bei allem elektronischen Aufwand entspringt der orchestrale Gesamtklang doch nur einer einzelnen Violine. So entstehen atmosphärische Soundscapes, minimalistische Kompositionen und postrockige Songs – ein musikalisches Storyboard, dessen Geschichten geschichteten Klangkonstruktionen entspringen. Also: Augen zu und seinen eigenen Film fahren, oder Augen auf und Gee beim Musizieren mit den Plastic Strings zuschauen.

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Samstag, 11:00 Matinee Avantgarde (Große Bühne)
Gero Koenig (GER)

Gero Koenig - Chordeograph

Foto: Kai Hanneken

Chordeograph

Der Kölner Komponist und Performer Gero Koenig hat nach 5 Jahren kontinuierlicher Entwick-lungsarbeit den Prototyp des Instruments „Chordeograph“ fertigge-stellt.

Die Klangerzeugung basiert auf elementaren akustischen Mitteln.

Bis zu 37 Saiten versetzt er mit Leisten aus unterschiedlichen Metallen, Hölzern und Kunststoffen simultan in Schwingungen.

Unterschiedliche Positionen der Leiste bzw. Richtungen, Winkel und Geschwindigkeiten bestimmen die klanglichen Möglichkeiten, welche über das Klangspektrum bisheriger Saiteninstrumente und deren Einsatzmöglichkeiten hinausweisen, bisher bekannte Minimal-Drone Musik, wie Geräuschmusik wird erweitert.

Vom einzelnen Ton über pulsierende Schwebungen bis hin zu geräuschhaften Klangschichtungen orchestraler Dichte und Weite bildet Gero Koenig in seinen Arbeiten einen Mikrokosmos fließender Klangentwicklungen.


Freitag, 19:45 (Kleine Bühne)
Gustav-Kunst-Trio (GER)

Thomas Siebert: guitar, bass, geosynth, electronics
Martin Pozdrowicz: drums, percussion, samplepad
Hannes Wienert: sax, pocket trumpet, trompsax, piri, sheng, fx

Bild3Dieses erstmals live zu hörende Trio ist Seitenprojekt der Improvisationsband Passierzettel, die seit Anfang der 90er Jahre im Spannungsfeld von Psychedelic, Kraut, New Wave, Avantgarde, Punk, Elektronik, Folklore usw. hybride Musik spontankomponiert.

Die Triobesetzung bewegt sich hin zu frei improvisierten Klang-, Melodie- und Rhythmusskulpturen wobei jeder Musiker mit seiner instrumentalen Vielfalt gleichermaßen zu Klang, Melodie und Rhythmus beisteuert.

Ein permanenter Wechsel von Dynamik, Verschmelzung, Parallelität, Gegenläufigkeit, Brüchen, Atonalem und Tonalem, Rhythmischem und A- oder Polyrhythmischem bietet viel Raum für Überraschungen.

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Sonntag, 19:00 (Große Bühne)
Harter Kanten Graubrot (GER)

hkg_newWolfgang Menden: treated guitar, trumpet
Thomas Breuer: treated guitar, voice
Maaila Shrestha: bass
Rolf Schwechheimer: drums, voice
Andrea Harzbecker: voice, saxophone, loops

Die Improvisers in Residence Harter Kanten Graubrot sind eine feste Größe auf dem Oberscheider Kulturtag. Die Gruppe um Hausherr Rolf Schwechheimer und Festivalleiter Thomas Breuer hat sich seit Ihrer Gründung 2009 von einem Trio zu einer fünfköpfigen Band gemausert. Eine einzigartige Mischung aus hörspielartigen Sequenzen und ekstatisch explodierendem Noise mit Free-Jazz Einlagen. Eine Abenteuerreise für die Ohren.


Samstag, 12:15 Matinee Avantgarde (Kleine Bühne)
HAU! XL

HAU
Rolf Schwechheimer: drums, voice
Martin Pozdrowicz: drums, e-drums, percussion
Special Guest:
Tony Bianco: drums

Die beiden Schlagzeuger Rolf Schwechheimer und Martin Pozdrowicz weben spontane, polyrhythmische Strukturen nach dem Zufallsprinzip. Das Konzept des Zusammenspiels sieht keine gemeinsame Proben vor – der Rhythmus gibt den Weg vor, der Weg ist das Ziel.
Und wir waren natürlich total geflasht, als Tony Bianco spontan in das Projekt einstieg! Aber seht selbst:


anywhere/anytime
Jeff Silvertrust (USA)

IMG_5602.JPGJeff Silvertrust: vocals, electric piano, hi-hat, trumpet, hat

Guerrilla-Musiker in Residence.

Jeff ist da, immer bereit, um mit seiner One-Man-Band durchzustarten.

Er kann plötzlich und überall auftauchen und loslegen.

Haltet stets die Augen offen!

Sonntag, 15:00 ([nicht wirklich] Kleine Bühne)
KlangDrang Orchester

kdoPeter Wolf: conductor, voice
Iouri Grankin: voice
Andreas Techler: voice
Brigitte Küpper: voice
Norbert Zajac: voice
Anke Ames: viola
Tabea Dross: trumpet
Gerno Bogumil: trumpet
Ralf Schlossherr: drums, percussion
Guido Schlösser: keyboards
Stefan Strasser: keyboards
Christian Barthold: bass, guitar
Wolfgang Simons: guitar
Roland Borch: trombone

Das KlangDrangOrchester ist ein universelles Modell für musikalische Kommunikation. Jeder Musiker, egal ob Professional oder Amateur, mit Herzblut, Interesse und der Fähigkeit zum Improvisieren, kann integriert werden. Jedes Instrument ist willkommen.

Festgelegte Handzeichen erlauben es, alle grundlegenden musikalischen Parameter wie Lautstärke, Tempo, unterschiedliche Arten von Tönen, Gruppenbildung, Übergänge zwischen Gruppen und so weiter zu steuern.

Das improvisierende KlangDrangOrchester Köln entstand 2006 aus dem Netzwerk der Klangwerkstatt Köln und dem KlangDrangFestival.

Der Klangforscher und Performancekünstler Peter Wolf suchte eine Möglichkeit, alle ihm bekannten Improvisationsmusiker gleichzeitig auf die Bühne zu bringen. Er erfand einfache und intuitive Handzeichen, die es erlaubten, alle grundlegenden musikalischen Parameter zu dirigieren.

Inzwischen orientiert sich das Dirigat in seinen Grundzügen an den Dirigatzeichen des London Improvisers Orchestra (LIO). Darüber hinaus arbeitet Peter Wolf in seinen Projekten mit dem KlangDrangOrchester an einer individuellen, performativ ausgerichteten Zeichensprache, die die Musiker intuitiv umsetzen können und deren Zielsetzung es u.a. ist, den gesamten Klangkörper zu einer improvisierten Selbststrukturierung zu befähigen.

In Oberscheid werden zwischen 12 und 16 Musiker zusammen performen und an der Grenze von unplugged und minimaler Verstärkung ihre Kunst darbieten.


Freitag, 17:00 (Große Bühne)
Klonk (GER)

Andreas Völk: Gitarre
Malte Bogner: Piano
David Helm: Kontrabass
Jonathan Reiter: Schlagzeug

_1000x441_klonk3a_david_helm_jonathan_reiter_malte_bogner_andreas_helmEs knarzt im Gebälk. Das Holz lebt. Das Leben holzt. Klonk!

Es atmet, schwingt, knarzt und splittert.

Gedanken zirkulieren, die Musik beginnt zu atmen. Luft bringt den Klangkörper zum schwingen. Der Mut zum Risiko lässt es knarzen, der Bogen wird gespannt – es fliegen Splitter.

Klonk sind vier junge Musiker die kollektiv musikalische Wege beschreiten und Freiräume erschaffen, um als organische Einheit zusammenzuwachsen. Die Improvisationen ernähren sich von dem gleichberechtigten Miteinander des Quartetts.

Es entstehen Texturen und Klangmischungen, die die Grenzen zwischen Improvisation und Komposition offen halten.

Klonk sind Gewinner des DLF Studiopreis der Bundesbegegnung „Jugend Jazzt“ 2011 in Dortmund. Ihr Debütalbum „Confusa“ wurde im DLF Kammermusiksaal in Köln aufgenommen.

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Samstag, 15:00 (Große Bühne)
KNU! (GER)

Achim Zepezauer: tischlein elektrisch
Florian Walter: sax, electronics
Simon Camatta: drums

KnutrioKnu!, das neue Trio aus dem Ruhrgebiet, spielt Freie Improvisation mit einem klaren Ziel:
Keine Kompromisse, stattdessen große Spielfreude und blindes Vertrauen. Alles kommt in den Klangtopf.

Rock mischt sich mit Noise, Free Jazz mit Cage und Space is the Place. Immer auf den Punkt und trotzdem hypnotisch. Kaum zu fassen.

 

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Samstag, 11:45 (Kleine Bühne)
lineares.g (GER)

linearesgBernd Wendt: guitar, bass, bandura, krimskrams
Wolfgang Menden: guitar, trumpet

Töne, Klänge, Phrasen. Gleichungen mit Unbekannten. Suchen ist erfinden.

Lösungsfindung erzeugt neue Saiten- und Nebeneffekte. Un.Vor.Her.SEHbar – Improvisation pur. … Spannend. Überraschend. Hörens.Wert!

Sonntag, 16:00 (Große Bühne)
Lotte und die subtil melancholische Butter (GER)

 

lotte1Stefan Simond – guitar, vocals
Christoph Göbel – guitar, vocals
Felix Lordieck – drums, vocals
Tobi Happ – bass

Wer den Auftritt der Marburger Band Pflegestufe auf dem Kulturtag 2012 noch in Erinnerung hat wird sich freuen: Nach dem Weggang ihres Schlagzeugers haben Tobi Happ und Stefan Simond mit Christoph Göbel und Felix Lordieck zwei neue Musiker an Bord geholt. Das Ergebnis nennt sich Lotte und die subtil melancholische Butter und wird Oberscheid am Sonntag mit feinstem, deutschsprachigen Postpunk rocken.


Samstag, 18:45 (Große Bühne)
Machine Mass feat. Florian Walter (B/USA/GER)

Michel Delville: guitar, Roland GR09, electronics
Tony Bianco: drums, loops, percussion
Florian Walter: sax

machinemassfeatflorianwalteDas 2010 von Michel Delville und Tony Bianco gegründete Elektro-Jazz Projekt wird in Oberscheid erstmals zusammen mit Florian Walter (What A Waste Of Beauty, KNU !, The Dorf) spielen.

Machine Mass hat durch seine Zusammenarbeit mit Dave Liebmann (Miles Davis Group) jüngst internationales Aufsehen erregt. Umso mehr freuen wir uns, diese Ausnahme-Musiker in Oberscheid begrüßen zu dürfen.

„Machine Mass are fantastic organizers of sound with an incredible ability to manipulate musical layers and structures and create artworks which fascinate and leave listeners breathless. –All About Jazz

Machine Mass explores contemporary MBased-funked up avant jazz rock with real panache. –Jazzwise

 


Sonntag, 17:45 (Große Bühne)
Mindshift Project (GER)

mindshiftMiralem „Miki“ Muhovic: bass
Georg Dierks: drums
Axel Sartorius: guitar

Das Dortmunder Trio hatte bereits im vergangenen Jahr einen Auftritt in Oberscheid, damals noch unter dem Namen Colourful Culture. Das Mindshift Project sammelt und verwertet die Erfahrungen der letzten Jahre gemeinsamen experimentierens. Dissonantes Gitarrenspiel trifft auf ein treibendes Fundament aus rockig/jazzigen Drums und Bassläufen. Bis auf wenige Schlüsselelmente wird frei improvisiert.


Samstag, 20:00 (Kleine Bühne)
Minor Swing (IRL/GER)

alle2_600 alle3_600Herr Schmidt aka Wain Schlegel: gitarre
Fridde: gitarre
Captain Ralf “Küss-mich” Wittke: gesang, Akkordeon
Sir James Shaw, die irische Thrombose mit englischem Adelstitel: posaune
Andre „pure Jazz“: gitarre
Jörg Fromme: kontrabass

Die Dortmunder Band Minor Swing spielt – wie der Name bereits ahnen läßt – Gypsy-Jazz in der Tradition von Django Reinhardt. Das Repertoire besteht unter anderem aus Stücken wie „Nuages“, „J’attendrai“, „Tears“, „Undecided“ und „All of me“ bis hin zu „Küss‘ mich“. Eine wunderbar entspannt-lässige Zerebral-Massage.

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Sonntag, 17:00 (Kleine Bühne)
Murx (GER)

MURX-1
Matthias Henry: guitar
Alex Bald: guitar
Achim Hahne: bass
Rolf Hillebrand: drums

Nach ihrem rockigen Auftritt auf dem vergangenen Kulturtag, haben Murx sich vorgenommen in diesem Jahr Eigenkompositionen zu präsentieren. Wir sind sehr gespannt!


Samstag, 16:45 (Große Bühne)
PHFF (GER)

stePHan bartsch: 
Drums, Percussion
steFan strasser: 
Piano, Keyboards, Elektronik, Gitarre
Frank ebeling: Bass, Kuitar, Elektronik, Vokaltrakt

phffPHFF – Psychedelic Jazz Trio Cologne: Überraschende, schroffe Klänge treffen auf Grooves und Melodien als Soundtrack für den inneren persönlichen Film eines jeden Zuhörers.

Harmonie und Dissonanz, Tonalität und Noise, Rhythmik und Zufall begegnen einander.

 

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Freitag, ab 22:15 Bar
Schicke Erscheinung (GER/IRL)

Bernd Schmidt: guitar, vocals
James Shaw: guitar, flute, vocals

Wer ist „Schicke Erscheinung“?

Schicke-Erscheinung_webZwei Männer über 50, die zusammen Musik machen und diese komponieren.
Der Ire James Shaw und der Deutsche Bernd Schmidt.

Das Repertoire, unterschiedlicher Musikgenres, wird von Gesang getragen, den beide beisteuern.
Doch hauptsächlich von Bernd Schmidt, der die Texte schreibt. Texte mit einer eigenen Sicht auf die Dinge und Vorkommnisse des alltäglichen Lebens. Es geht um Gefühle, Lebensfreude und Hoffnung. Dem Spass daran, mit der deutschen Sprache zu spielen.

Es wird auf zwei akustischen Gitarren gespielt, die sich prächtig verstehen und auch ordentlich Druck machen können.
„Schicke Erscheinung“ kommt mit schönen Melodien übern Hoff, versteht sich aber auch auf’s Perkussive. Um die Texte mehr in den Vordergrund treten zu lassen, wird bewusst auf zuviel Schnick-Schnack verzichtet.

Beide Männer von „Schicke Erscheinung“ haben langjährige Musik und Theatererfahrung und entsagen einer gewissen Ironie keineswegs.

Samstag, 20:45 (Große Bühne)
The Happy Gangstas (GER)

Blasius Maltzahn: Trompete, Gesang, Percussion

Blasius-PortraitAls Blasius Maltzahn das Licht der Welt erblickte, sah ihn seine Mutter und weinte. So bekam er nicht nur den Gangsta-Look sondern auch gleich den Blues mit in die Wiege gelegt.

Als er größer wurde, erlernte er alle möglichen Instrumente: Orgel, Schlagzeug, Bass und Gitarre, auch weil ihn die Schule langweilte. So schwänzte er beispielsweise die Schule um mit dem Original Sandberg Quintett zu Karneval in der Merkatorhalle vor 2000 Rentnern Oberkreiner-Lieder zu spielen. Mit Gelegenheitsarbeiten versuchte er sich verzweifelt über Wasser zu halten. Erste Kontakte zu mafiosen Unternehmen wurden aber abgebrochen, weil er einfach nicht gemein genug war.

So fand er erst mit 27 Jahren sein Glück in höheren Ebenen:
Er verhökerte seine Instrumente und kaufte sich eine Trompete. Singen hat er übrigens in der Badewanne gelernt. In seiner gesamten Laufbahn spielte er unter anderen mit: T. B., T. B., T. B., A., K. Mc, R. und H. S.

2006 gründete er mit den Gangsta-Kollegen P. T. und R. S. die „Happy Gangstas“ und beförderte sich unfreiwillig in den Ganovenhimmel mit dem Motto: „Ein bisschen Spaß muss sein!!!“

Rolf-PortraitRolf Springer: guitar
Rolf Springer, geb. am 23.09.1967 in Düsseldorf, spielt seit seinem 15. Lebensjahr Gitarre. Mit 18 Jahren ging er nach Berlin und mischte dort mit seiner Gitarre in diversen kriminellen Vereinigungen mit.

Nach seinem 4- jährigem Knastaufenthalt am Rotterdamer Konservatorium von 1996- 2000 ist er gegen alles gefeit.

 

 

Dieter Stein: E-Bass, Kontrabass, Gesang, Gitarre

Dieter-PortraitDieter Stein’s Karriere als Preisboxer begann hoffnungsvoll (Siege, Lorbeeren, Geld- und Sachpreise), bis ein K.O.-Schlag durch seinen Gegner Shilty Johnson (Bruder des legendären Trompeters Dumdideldei Johnson) ihn so hart traf, daß er fortan unter Amnesie litt. Gleichzeitig wurden seine Ohren für tiefe Töne sensibilisiert, was ihn veranlaßte, durch die Häfen der Welt zu reisen, um dem Tuten der Ozeanriesen zu lauschen. Während er auf sinnliche Weise das Bassspielen zu seiner Sache machte, erwuchs quasi kontratonal in seiner Kehle ein glockenhelles Stimmchen.

1960 in Essen geboren spielte er schon in seiner Jugend in Bands von Helge Schneider. Stoppok, Desiree Nick, Willi Thomcyk, Eva Kurowski und viele andere bekannte und unbekannte Künstler gehörten zu seinen musikalischen Stationen. Jetzt spielt er glücklich bei den „ Happy Gangstas“ um mit ihnen die Welt zu erobern

Peter Thoms: Schlagzeug, Gesang, Dicke Zing, Percussion

Peter-PortraitPeter Thoms spielt Schlagzeug seit nunmehr 60 Jahren – in Tanzkapellen, Jazz Bands und Experimentier – Ensembles. Er begleitete Clowns bei Purzelbäumen, trieb Tänzer zu grotesken Verrenkungen und Jazz Fans zum ekstatischen Mitswingen.

Er liebt sein z. T. recht exotisches Instrumentarium, möchte mit Musik etwas erzählen, was das Publikum überrascht und geistig und körperlich bewegt.

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Freitag, 18:45 (Große Bühne)
Will Z. (B)

Will Z.: vocals, guitar, sampler
oG: bass
Sammy Goldstein: drums

Der belgische Sänger, Songwriter, Multi-Instrumentalist und Produzent Will Z. machte sich bereits 2009 mit seiner Band Cosmic Trip Machine einen Namen. Es folgten mehrere erfolgreiche Soloalben, unter anderem in Zusammenarbeit mit Daevid Allen und Gilli Smyth (Gong) und dem Book of AM ‚Cult‘ Projekt.

Als Solokünstler bewegt er sich in verschiedenen Genres – von dunklem Okkult-Rock über Hard Rock zu Acid-Folk sowie Barock Pop. Dabei verabeitet er Einflüsse indischer Musik und experimentelle Elemente.

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