Freitag, 7. August 2015



Große Bühne: Klonk | Will Z. | Dred Superstar |
Kleine Bühne: Gee & The Plastic Strings | Gustav-Kunst-Trio |
Bar: Schicke Erscheinung | Martin Yelswel | Remco Reed |





17:00 (Große Bühne)
Klonk (GER)

Andreas Völk: Gitarre
Malte Bogner: Piano
David Helm: Kontrabass
Jonathan Reiter: Schlagzeug

_1000x441_klonk3a_david_helm_jonathan_reiter_malte_bogner_andreas_helmEs knarzt im Gebälk. Das Holz lebt. Das Leben holzt. Klonk!

Es atmet, schwingt, knarzt und splittert.

Gedanken zirkulieren, die Musik beginnt zu atmen. Luft bringt den Klangkörper zum schwingen. Der Mut zum Risiko lässt es knarzen, der Bogen wird gespannt – es fliegen Splitter.

Klonk sind vier junge Musiker die kollektiv musikalische Wege beschreiten und Freiräume erschaffen, um als organische Einheit zusammenzuwachsen. Die Improvisationen ernähren sich von dem gleichberechtigten Miteinander des Quartetts.

Es entstehen Texturen und Klangmischungen, die die Grenzen zwischen Improvisation und Komposition offen halten.

Klonk sind Gewinner des DLF Studiopreis der Bundesbegegnung „Jugend Jazzt“ 2011 in Dortmund. Ihr Debütalbum „Confusa“ wurde im DLF Kammermusiksaal in Köln aufgenommen.

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18:00 (Kleine Bühne)
Gee & The Plastic Strings

Raimund Gitsels: electric violin, effect pedals, loop machine

gee_plastic_stringsMit unerhörten Spieltechniken bearbeitet Raimund Gitsels seine Geige, verfremdet den Ton mit elektronischen Soundeffekten und lässt die musikalischen Mosaiksteine von einem Loop-Sampler vervielfältigen.

Bei allem elektronischen Aufwand entspringt der orchestrale Gesamtklang doch nur einer einzelnen Violine. So entstehen atmosphärische Soundscapes, minimalistische Kompositionen und postrockige Songs – ein musikalisches Storyboard, dessen Geschichten geschichteten Klangkonstruktionen entspringen. Also: Augen zu und seinen eigenen Film fahren, oder Augen auf und Gee beim Musizieren mit den Plastic Strings zuschauen.

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18:45 (Große Bühne)
Will Z. (B)

Will Z.: vocals, guitar, sampler
oG: bass
Sammy Goldstein: drums

Der belgische Sänger, Songwriter, Multi-Instrumentalist und Produzent Will Z. machte sich bereits 2009 mit seiner Band Cosmic Trip Machine einen Namen. Es folgten mehrere erfolgreiche Soloalben, unter anderem in Zusammenarbeit mit Daevid Allen und Gilli Smyth (Gong) und dem Book of AM ‚Cult‘ Projekt.

Als Solokünstler bewegt er sich in verschiedenen Genres – von dunklem Okkult-Rock über Hard Rock zu Acid-Folk sowie Barock Pop. Dabei verabeitet er Einflüsse indischer Musik und experimentelle Elemente.

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19:45 (Kleine Bühne)
Gustav-Kunst-Trio (GER)

Thomas Siebert: guitar, bass, geosynth, electronics
Martin Pozdrowicz: drums, percussion, samplepad
Hannes Wienert: sax, pocket trumpet, trompsax, piri, sheng, fx

Bild3Dieses erstmals live zu hörende Trio ist Seitenprojekt der Improvisationsband Passierzettel, die seit Anfang der 90er Jahre im Spannungsfeld von Psychedelic, Kraut, New Wave, Avantgarde, Punk, Elektronik, Folklore usw. hybride Musik spontankomponiert.

Die Triobesetzung bewegt sich hin zu frei improvisierten Klang-, Melodie- und Rhythmusskulpturen wobei jeder Musiker mit seiner instrumentalen Vielfalt gleichermaßen zu Klang, Melodie und Rhythmus beisteuert.

Ein permanenter Wechsel von Dynamik, Verschmelzung, Parallelität, Gegenläufigkeit, Brüchen, Atonalem und Tonalem, Rhythmischem und A- oder Polyrhythmischem bietet viel Raum für Überraschungen.

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20:45 (Große Bühne)
Dred Superstar (USA/GER)

DreadSuperstarEd Eck: vocals
Jörg Buxel: bass
Oliver Sorge: guitar
„Hörm“: drums

Party on! Dred Superstar werden die Bühne in Oberscheid mit ihrem Mix aus Funk, Rock, Punk, Reggae und Crossover zum Kochen bringen.

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Ab 22:15
The Singer and the Songs, moderiert von Dond  (Bar)

Schicke Erscheinung (GER/IRL)

Bernd Schmidt: guitar, vocals
James Shaw: guitar, flute, vocals

Wer ist „Schicke Erscheinung“?

Schicke-Erscheinung_webZwei Männer über 50, die zusammen Musik machen und diese komponieren.
Der Ire James Shaw und der Deutsche Bernd Schmidt.

Das Repertoire, unterschiedlicher Musikgenres, wird von Gesang getragen, den beide beisteuern.
Doch hauptsächlich von Bernd Schmidt, der die Texte schreibt. Texte mit einer eigenen Sicht auf die Dinge und Vorkommnisse des alltäglichen Lebens. Es geht um Gefühle, Lebensfreude und Hoffnung. Dem Spass daran, mit der deutschen Sprache zu spielen.

Es wird auf zwei akustischen Gitarren gespielt, die sich prächtig verstehen und auch ordentlich Druck machen können.
„Schicke Erscheinung“ kommt mit schönen Melodien übern Hoff, versteht sich aber auch auf’s Perkussive. Um die Texte mehr in den Vordergrund treten zu lassen, wird bewusst auf zuviel Schnick-Schnack verzichtet.

Beide Männer von „Schicke Erscheinung“ haben langjährige Musik und Theatererfahrung und entsagen einer gewissen Ironie keineswegs.


Martin Yelswel (UK)

_MG_7005(1)Martin Lewsley: guitar, vocals

…the one-man-joy-division! Songwriting aus Hull. So ehrlich und gradlinig wie ein Pint Ale.

 



Remco Reed (GER)

Remco Reed: guitar, vocals

Von Cowboys und Klabautermännern
02(1)Vielleicht ist es an der Zeit, Remco Reed seinen Cowboyhut endlich wegzunehmen. Hält er es doch in seinem Leben eher wie ein Seemann – mit, ganz frei übertragen, einem Koffer in jeder Stadt.

Nicht einmal seine eigene Familie weiß manchmal, wo er wohnt, so oft zieht er von Ort zu Ort, scheint es. Seit einigen Monaten lebt Remco nun in der wunderbaren Hafenstadt Rotterdam, eine Stadt, in die es ihn schon sehr lange zog.
Aber ganz gleich, wo die Zelte aufgeschlagen werden: Die Gitarre reist mit. Denn drei Akkorde und die Wahrheit kann man überall gut vertragen. Und die muß genau dorthin, wo es am meisten wehtut – ins Herz des Zuhörers. Dazu braucht es in diesem Fall nur eine Stimme und eine Gitarre.

Die Themen kennt wohl jeder: Liebesschwüre und Herzschmerz, Abstinenz und Alkohol,
Reisefieber und Nachhausekommen, Faustkampf und Pistolenschüsse, Lassowürfe und Eheringe, leichte Jungs und böse Mädchen. Wie aus dem richtigen Leben also…

Zu jedem Song erzählt Remco Reed eine kleine Geschichte. Geschichten aus genau der
Vergangenheit, als Cowboyhüte noch genau so staubig waren wie die Kehlen ihrer Besitzer in der Bar. Oder Geschichten aus der Nachbarschaft, geschickt in ein Cowboy-Gewand verpackt, und man kann sich nie ganz sicher sein, ob sie sich denn wirklich genau so abgespielt haben. Oder doch nur Seemannsgarn sind.

Es kommt inzwischen sogar vor, daß Remco auf der Bühne spontan mehr von seinen
abenteuerlichen Erlebnissen und Begegnungen erzählt, als daß er singt und Gitarre spielt – die Geschichte will erzählt werden, manchmal auch ohne 3 Akkorde!

 

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