Freitag, 19. August 2016



Zelt: BES | Echoes & Dust Bunnies | Sweet William |
Open-Air Bühne: About Angels and Animals | Jens Düppe & Tamara Lukasheva |
Bar: Chained To the Cooker | Jeff Silvertrust |
Kulturtag Underground: Jens Düppe / Walter Padao |



17:00 (Zelt)
BES (GER)

Carsten Stricker: gitarre
Andreas Breull: gitarre
Christian Brandt: drums
Maaila Shrestha: bass
Andrea Harzbecker: vocals

märz april 16 090Der altägyptische Gott Bes ist hauptberuflich für die Zeugung zuständig und spielt in seiner Freizeit Harfe, Leier und Tamburin. Ähnliches gilt vermutlich auch für diese vier Herren, allerdings greifen sie mehr zeitgemäß zur E-Gitarre, Bass und Schlagzeug. So gut abgehangener Countryrock, dass er auch aus dem alten Ägypten stammen könnte. Yeeha!

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17:30 (Open-Air Bühne)
Jens Düppe & Tamara Lukasheva (GER/UA)

Tamara Lukasheva: vocals
Jens Düppe : drums, percussion

dueppe_lukashevaJens Düppe hat so viele Projekte, dass man sich fragt wie viele Stunden sein Tag hat.  Mit „Kommunikation 9“ hat er ein seit 2010 in Köln  bestehendes experimentelles Forum für  künstlerischen Austausch verschiedener Formen von Kunst, Tanz, Jazz und Improvisation geschaffen. Seit dem Abschluss seines Studiums an den Musikhochschulen in Weimar und Amsterdam hat er mit so bekannten Grössen wie Albert Mangelsdorff, Wolfgang Dauner, Lee Konitz, Charlie Mariano, Markus Stockhausen, Ack van Rooyen konzertiert. In jüngster Zeit tritt er vermehrt mit seinem eigenen Ensemble auf, dessen Debutalbum „Anima“ begeisterte Kritiken der Fachpresse erhielt.

Die 1988 in der Ukraine geborene Sängerin Tamara Lukasheva hat sich in kürzester Zeit einen Namen in der hiesigen Jazzszene gemacht und zählt zu den vielversprechensten neuen Stimmen im modernen Jazz. Bereits in ihrer Heimat wurde die Sopranistin vielfach preisgekrönt und hat in Opernhäusern sowie als Solisten in der Big-Band von Nikolay Goloshapov gesungen. Seit 2010 lebt sie in Köln und hat mit so renommierten Künstlern wie Matthias Schriefl, Paul Hubweber und Bodek Janke zusammengearbeitet. Im September letzten Jahres wurde Tamara Lukashewa Gewinnerin des „Jungen Deutschen Jazzpreis“.

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18:30 (Zelt)
Echoes & Dust Bunnies (GER)

Tobias Burczik: bass
Patrice Lipeb: guitar, vocals
Rolf Meiners: drums

_MG_3543Echoes & Dust Bunnies vereint progressive Space-Rock-Sounds mit einer sehr zeitgenössischen Interpretation klassischer Blues-Elemente. Die Leipziger Formation erschafft stilsicher einen hypnotisch traumverlorenen Sound aus schweren Gitarren-Riffs, trippigen Beats, futuristischen Klangfetzen und schmutzig eleganten Baselines.

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19:30 (Open-Air Bühne)
About Angels And Animals (GER)

Jan Klare: alto & bass saxophone
Julius Gabriel: tenor & baritone saxophone

Mail-AnhangAbout Angels And Animals – irgendwo dazwischen muss es sein, wenn Jan Klare und Julius Gabriel Luftsäulen verschmelzen. Beide sind virtuose Saxophonisten, vom Geist der Improvisation getrieben geht es ihnen um Spannung, Kommunikation und das Heraufbeschwören des heiligen Spirits. Irgendwo zwischen Himmel und Erde.

Jan Klare ist seit Mitte der 80er Jahre hauptsächlich als Saxofonist und Komponist auf allen möglichen Schauplätzen unterwegs.

Club- und Festivalauftritte in ganz Europa und den USA; zahlreiche CD- Produktionen mit z.B. Das Böse Ding, Supernova, Autofab, WDR Big Band, 1000; Radio/ TV- Produktionen bei u.a. Radio Bremen, VPRO, Niederlande , DLF, HR, WDR, EBU zählen zu seinen Aktivitäten.

Klare ist außerdem tätig im Theater-, Literatur- und Tanzbereich; befasst sich mit Elektronischer Musik und Stummfilmvertonungen. Mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet ist er 2001 Kurator für »Solo Virtuos« Gelsenkirchen, später künstlerischer Leiter des Real Book Zyklus im Dortmunder Domicil und seit 2006 Leiter des Orchesters »The Dorf«. 2007 gibt er eine Masterclass am New England Conservatory in Boston und schreibt u.a. die Fußballoper “Das Duell D/NL 74″, die Kammeroper “Ich war die Krawatte von Prinz Claus”, Kompositionen für “Neue Musik” Ensembles sowie die WDR BigBand, ein Stück für zwei Blasorchester/ einen Gospelchor/ eine Rockband/ Kirchenglocken + Pyrotechnik.

Klare versteht seine Arbeit als “soziologische Feldforschung” über Hörgewohnheiten, Hörerwartungen und deren Manipulation.

Als der gebürtige Berliner Saxofonist Julius Gabriel 2009 nach Essen zog, um dort ein Jazzstudium an der Folkwang Hochschule zu beginnen, war er in der Szene der improvisierten Musik bereits kein Unbekannter mehr: kein Geringerer als Altmeister Gunter Hampel hatte ihn ein Jahr zuvor in seine Band geholt.

Seit seinem Wohnortwechsel hat Gabriel nun auch in NRW und darüber hinaus Fuß gefasst, er ist Mitglied in diversen Bands, deren Leader allesamt für ein gutes Maß an Experimentierfreudigkeit bekannt sind. Darunter Jan Klares Bigband „The Dorf“ oder das Quartett „Camatta Monk“ des Essener Schlagzeugers Simon Camatta, der bereits letztes Jahr unter anderem mit Knu! in Oberscheid gastierte. Darüber hinaus hat Gabriel auch eigene Projekte angeschoben, die seine Vielseitigkeit unterstreichen: er arbeitet unter anderem mit Tänzern und visuell arbeitenden Künstlern zusammen.

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20:15 (Zelt)
Sweet William (GER)

Oliver Heuer: vocals, guitars, bass, synths, programming
Marius Nagel: drums, percussion, synth, organetta
Thomas Lämmle: acoustic guitar
Otavio colella: violin

big_37173630_0_465-328Traditionell endet der Freitagabend rockig. Wer an die Kolpingstadt Kerpen denkt, wer denkt da nicht auch an Karl-Heinz Stockhausen und … Sweet William!

Seit 1886 1986 wandeln Sweet William auf den dunklen Pfaden der Rockmusik.

Kratzgitarren, schillernde Leadgitarren, tief pumpende, hier und da in klassische Achtelfiguren verfallenden Bassgitarrenläufe, schön hölzern klingenden Snares – und über allem schwebt die melancholische, zumeist in den tieferen Lagen agierende Leadstimme. Eine berührende, fesselnde Stimme, die oft in weite, psychedelisch anmutende Hallräume gesetzt wird. Man könnte das Gesamtbild womöglich als melancholisch stimmenden Post-Rock bezeichnen, der sich zwar der guten alten Zerrtongitarren bedient, vor allem aber ruhig und souverän in sich schwingt. Zwischendurch ertönen Pianoklänge, geheimnisvoll säuselnde Keyboardflächen durchziehen den Hintergrund, kleine Ausflüge in den Funk und sogar ein wenig in den Prog-Rock erlauben sich die Musiker gar.

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22:00 Kulturtag Underground (Keller)
Jens Düppe / Walter Padao (GER)

Jens Düppe: drums, percussion
Walter Padao: Projektion, Installation, Zeichnungen

padao_dueppeProjektion und Interaktion – im Keller wird es noch mal richtig spannend – und vermutlich auch eng. Walter Padao, Meisterschüler von Prof. Johannes Grützke an der Akademie der bildenden  Künste in Nürnberg, hat während seiner künstlerischen Laufbahn immer den Austausch mit Tanz und Musik gesucht. 1999 Gründung des Künstlervereins PLUS e.V., 2007 des Provisionären Salons (mit Ph. Sternfels), und 2010 Gründung des Kunstnetzwerkes www.qjubes.com (mit Ph. Sternfels). 2008 und 2014 Lehrauftrag an der Kunsthochschule Kassel. Seit 2013 Kooperation mit dem Architekten Luis Guimaraes (FLUXO/PADAO), sowie Zusammenarbeit mit der Tänzerin Birgit Gunzl sowie dem Künstler und Musiker Frank Oehlmann (IIP – Interdisziplinäres Improvisationsprojekt).

In Oberscheid wird er mit Jens Düppe, mit dem er im Rahmen der bereits erwähnten Reihe „Kommunikation 9“ schon vielfach zusammengearbeitet hat, das Spannungsfeld von expressiver Malerei, Projektion und Perkussion neu ausloten.

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22:45 (Bar)

Chained To The Cooker

Dagmar Breuer: vocals
Thomas Breuer: guitar, vocals

cttc2016It´s a family affair …. Dagmar Breuer hat schon immer gesungen, aber irgendwann packte sie der Swing. Und der liess sie nicht mehr los. Was lag also näher ihren Mann Thomas dazu zu bewegen  Standards zu lernen damit sie immer eine musikalische Begleitung hat. Das Resultat ist Chained to the cooker – ein Küchenprojekt reinsten Wassers. Klassiker aus der goldenen Aera des Swing von Cole Porter, George Gershwin und anderen bis zum Bossa Nova von Tom Jobim. Und ein wenig selbstverfasstes wird auch darunter sein …

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Jeff Silvertrust

Jeff Silvertrust: keyboard, trumpet, hi-hat, vocals

IMG_5602.JPGOne-Man-Band aus Chicago bei Belgien (neben Aachen) und der beste deutschsprachige Rapper, der so gut wie kein Deutsch beherrscht.

Das Urgestein des Festivals. Er plündert hemmungslos die Musikgeschichte, und verpasst Evergreens neue Texte. Wenn Du ihn noch nie gehört hast, freu Dich auf ein abwechslungsreiches Programm von Pipi Langstrumpf bis Frank Zappa – alle anderen singen einfach mit!

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